Zuchtgedanke

Die gesündesten und vitalsten Schnoodle stammen tatsächlich aus der ersten Generation (Heterosiseffekt). In Amerika werden meist nur solche Verpaarungen vorgenommen und man züchtet bewusst nicht mehrere Generationen durch. Erfreulicherweise treten deshalb beim F1-Hybrid Erbkrankheiten in viel geringerem Ausmaß auf wie bei vielen Rassenhundelinien, die bereits überzüchtet sind. 

 

Mehrere Verpaarungsmöglichkeiten gibt es:
Pudel x Schnauzer = F1 Generation

Schnoodle x Pudel = F1b Generation    - ab 2019 erwarten wir die ersten Welpen von Bambi und Blondie

 

Folgende Kreuzungsmöglichkeiten werden wir derzeit noch NICHT züchten:

Schnoodle x Schnauzer = F1b Generation

Schnoodle x Schnoodle = F2 Generation                                                                                             

 

Unser Zuchtziel

Unser vorrangiges Zuchtziel sind gesunde und lebensfrohe Familienhunde, die im Alltag unkomplizierte und liebenswerte Begleiter sind.

Weitere Zuchtziele, die wir durch überlegte Auswahl der Zuchtpartner beeinflussen möchten:

Gesundheit

ruhiges bis lebhaftes Temperament

robustes, belastbares Wesen

sicheres Sozialverhalten

geringe Empfindlichkeit gegenüber optischen und akustischen Reizen

gute Unterordnungsbereitschaft in der Familie, verbunden mit kindergeeignetem Verhalten

veranlagung zur geringen Bell- und Lautfreudigkeit

problemloses Alleinbleiben

problemlose Mitnahme in Alltagssituationen, Bus, Bahn, Reisen..

fehlende Neigung zu aggressiver Eifersucht

fehlender bis geringer Jagdtrieb

mittlerer Bewegungsdrang und gute Leinenführigkeit

neutrales Verhalten außerhalb seines Territoriums

enge Bindung zu seinem Menschen mit ausgeprägter Folgsamkeit

ausgeprägte Familientreue

hohe Gelehrigkeit

 

Ein weiteres Ziel ist es, optisch das der Schnoodle in Mini ca. 31-40 cm erreicht mit einem mittelkräftigem, robusten, stabilen Körperbau mit 5-8 kg und einem weichen welligen bis lockigem Fell.

 

In der klassischen Rassehunde - Zucht ist man oft sehr fixiert auf Äußerlichkeiten, so können z.B. schon kleinste Farbfehler (wie z.B. ein weißer Brustfleck) zuchtausschließend sein. Vor ewigen Jahren geschriebene und ausgedachte Standards für Hunderassen lassen kaum Raum für Weiterentwicklung - alles muss zu perfekt sein- zu oft auf Gesundheitskosten. Ein an sich schöner, gesunder und vom Wesen einwandfreier Hund darf somit nicht zur Zucht verwendet werden.

 

Da Schönheit allein im Auge des Betrachters liegt, entscheiden letztendlich unsere Interessenten, ob sie unsere Hunde ansprechend finden oder nicht. Und für die Gesundheit der Zuchttiere absolvieren unsere Elterntiere, aber auch unsere Welpen diverse fachtierärztlliche Untersuchungen.

 

Wir haben keine "Desingerdogs" und keine "Edelmixe" oder Bastards (Mischlinge) - unser Ziel sind Welpen aus einer liebevollen geplanten Zucht, bei der Gesundheit und lebenslange Freunde an dem geliebten Haustier vor Einheitlichkeit und Rassewahn steht.

 

Heterosiseffekt

Gerade die Welpen aus F1-Verpaarungen (also die erste Generation) besitzen die wissenschaftlich nachgewiesenen Eigenschaften des Heterosiseffektes, d.h. diese Welpen sind verglichen mit ihren reinerbigen Eltern besonders vital und zeichnen sich durch eine gesteigerte Leistungsfähigkeit und Fortpflanzungsfähigkeit aus.

Bei unseren Welpen erkennen wir schon im frühen Alter aufgrund ihres Phänotyps (äußeres Erscheinungsbild), ob sie sich später mehr in Richtung Pudel oder Schnauzer entwickeln werden. Auch darüber beraten wir unsere Interessenten gerne.

 

Als nicht anerkannte Rasse haben die Schnoodle keinen Zuchtverein. ABER Transparenz der verantwortungsvollen Hundezucht ist ein wichtiger Grundsatz, und geben wir unseren Interessenten auch über Dinge Auskunft, über die oft nicht gerne gesprochen wird, wie z.B. Missbildungen und sonstige Auffälligkeiten. 

Sie können jederzeit die Untersuchungsergebnisse der Elterntiere auf Patella, PRA, PRA-prcd, Katarakt und Von Willebrand, einsehen und teilweis HD und ED und weitere genetische Tests rassespezifisch (mehr Infos unter "Gesundheit". Innerhalb von 24 Monaten können max. 2 Würfe geplant werden, unter der Bedingung, dass die auserwählte Hündin in topform ist. In der Regel lassen wir unsere Hunde max. 1 x jährlich einen Wurf bekommen. 

 

In unserem Zuchtbuach dokumentieren wir außerdem für jeden Wurf auch Besonderheiten wie: 
Afterkrallen, Wolfsrachen, Knickruten, Nabelbruch, vorhandensein beide Hoden (Status im Alter von 8 Wochen) vorhandensein komplettes Welpengebiss, Wurfstärke - bei Geburt und im Alter von 8 Wochen, Gesundheitszustand Eltern und Geschwister....

 

Für uns als Züchter gilt, dass wir alles unternehmen, was der Gesundheit und dem Charakter der Schnoodle zuträglich kommt damit Sie lange Freude an ihrem gesunden Schnoodle haben. 

Wir bilden uns auch regelmäßig weiter und stehen ständig in Kontakt mit anderen Züchtern und unseren Tierärzten.

Schnoodle Doodle Hybridhund
Schnoodle blond

Tel : 01 51 -42 3 699 83







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